wie im letzten Newsletter versprochen gehe ich heute auf das Thema pH-Werte ein.

 

1. pH-Werte von Lösungen und Getränken

Ich habe eine Grafik gefunden, die eine guten Überblick bietet:

Durchschnittliche pH-Werte einiger gebräuchlicher Lösungen

Quelle: wikipedia

Fazit: Die beliebten Cola-Getränke gehören zu den sehr sauren Getränken, auch bei Kaffee, Tee und Mineralwasser bewegen wir uns noch weit unterhalb des neutralen pH-Wertes von 7,0. Leitungswasser in Deutschland hat je nach Region überwiegend etwa pH 6,8 bis pH 7,0 und kommt damit zum Teil in den neutralen Bereich.

Die pH-Skala ist logarithmisch definiert. Was bedeutet das? Dazu folgendes Beispiel:

pH 6,0 ist zehnmal saurer als pH 7,0!

An diesem Beispiel können Sie leicht erkennen welche Vorteile es hat, wenn Sie vermehrt Leitungswasser (idealerweise Schadstoff-gefiltert) trinken und saure Getränke meiden. Bei Filterung durch die Carbonit Aktivkohle-Blockfilter bleibt der pH-Wert gleich (gut).

Über die Bedeutung des Säure-Basenhaushalts des menschlichen Körpers gibt es zahlreiche Literatur (s.a. Links, Rubrik Entsäuerung auf meiner Webseite).

 

2. Wie der Klimawandel die Ozeane versauern lässt

Auf obiger pH-Skala liegt Meerwasser bei pH 7,5 bis pH 8,4. Kohlendioxid ist ein bestimmender Faktor unseres Klimas und trägt als Treibhausgas maßgeblich zur Erwärmung der Erdatmosphäre und damit auch des Ozeans bei. Die größten CO2-Quellen sind die Verbrennung der fossilen Rohstoffe Erdgas, Erdöl und Kohle sowie die Veränderung der Landnutzung – das Abholzen von Wäldern, das Trockenlegen von Sümpfen und die Ausdehnung von Landwirtschaftsflächen. Inzwischen liegt der CO2-Gehalt der Atmosphäre bereits bei knapp 390 ppm (parts per million). Zu vorindustriellen Zeiten betrug er gerade einmal 280 ppm. Mehr noch: Schätzungen von Klimaforschern gehen derzeit mindestens von einer Verdopplung des aktuellen Wertes bis zum Ende dieses Jahrhunderts aus. Diese Zunahme wird nicht nur zu einem weiteren Aufheizen der Erde führen. Sie zieht einen zweiten Effekt nach sich, der erst in jüngster Zeit ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt ist: die Versauerung der Weltmeere.

Quelle: http://worldoceanreview.com/wor-1/meer-und-chemie/ozeanversauerung/

 

3. Zur (Nicht-)Ökologie des Flaschenwassers

habe ich folgende Zahlen gefunden:

Die Flaschen werden oft hunderte Kilometer durch Europa - bisweilen noch weiter transportiert. Die Öko-Bilanz des Flaschenwassers ist daher miserabel: Es erfordert je 0,3 Liter Erdöl, bis es in den eigenen vier Wänden angelangt ist. Bei Leitungswasser sind es mit 0,3 Milliliter Erdöl- also 0,0003 Liter – ein Tausendstel davon, wie eine Schweizer Studie ergab.

Wer ein Jahr lang täglich zwei Liter Mineralwasser trinkt, könnte mit der Energie, die dabei entsteht, etwa 2000 Kilometer Auto fahren.

Mit der Energie, die für die Produktion von zwei Litern Hahnwasser pro Tag nötig ist, käme man dagegen nur zwei Kilometer weit. Das heißt, Flaschenwasser braucht bis zu 1.000 Mal mehr Energie – hinzu kommt noch der mit Herstellung und Transport verbundene Energieaufwand. Also: Auch wenn es in Deutschland sehr modern ist, Flaschenwasser zu kaufen, ist die richtige Entscheidung dennoch, auf das Kranwasser zurückzugreifen.

 

4. Carbonit-Neuigkeiten

Teile-Nr.: 120VAR-WS3 (Wasserhahnsatz 3) = ausverkauft !

Hinweis / Vorankündigung: dafür können Sie demnächst einen neuen WS bestellen - WS 11. Nähere Informationen dazu hier.

Carbonit-WS11 klein

 

2014-10-01 05:18:57
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