1. nächster Wasser-Vortrag am Fr, 4.11.16

Der nächste Vortragstermin steht fest. Start um 19 Uhr im Domicil Leidinger, Saarbrücken - hier die Details.

 

2. tiptap

Der gemeinnützige Verein tiptap unterstützt Leitungswasserkonsum in der Gastronomie: das Impulsprojekt möchte Leitungswasserkonsum in der Gastronomie als ein "Plus" mit großer Strahlkraft auszeichnen. Inspiriert von bestehenden Projekten (z.B. GiveMeTap in Großbritannien) zeichnet a tip:tap Gastronomiebetriebe, die leitungswasserfreundlich sind und ihren Besuchern kostenlos Leitungswasser anbieten, mit Stickern an ihren Türen aus.

 

3. Filmbeitrag in der Mediathek von SR-online.de

Hier der Filmbeitrag "Leitungswasser" aus der Mediathek vom 29.7.2016 der Sendung "Aktueller Bericht" (Start bei 8min:50sek bis 12min:20sek) über aktuelle Testergebnisse.

Zitat: "Im Saarland gilt: Trinkwasser wird aus Grundwasser gewonnen und scheint unbedenklicher als das aus Nordrhein-Westfalen. Dort wird das Wasser aus Oberflächenwasser gewonnen".

Anmerkung: z.B. im Einzugsgebiet der Ruhr in NRW sind davon rund 2,2 Mio. Menschen besonders betroffen. Es werden weiterhin gereinigte Abwässer über die Zuflüsse und einige Kläranlagen eingeleitet. Die Belastung dieses Flusses ist bekannt und die Wasseraufbereitung ist aufwändig, damit für die Anwohner Leitungswasser gewonnen werden kann. Immerhin gibt es Anstrengungen, die Wasserqualität der Ruhr weiter zu verbessern.

Eine weitere Aussage: Im Saarland existiert nur eine Bohrung, wo der laut Trinkwasserverordnung zulässige Nitratgehalt von 50 mg überschritten wird. Ausserdem werden Pestizide und Metaboliden von Pestiziden, verursacht von der Landwirtschaft, festgestellt.

 

4. Fortsetzung folgt: der nächste Nestlé-Skandal

Der Lebensmittelkonzern will in der Wüste von Arizona eine Fabrik zur Wasserabfüllung bauen - und damit den Menschen in einer der trockensten Regionen der USA auch noch ihr letztes Trinkwasser abgraben. Seit 17 Jahren leidet Phoenix unter anhaltender Dürre und ist trotzdem eine der am stärksten wachsenden Städte der USA. Wenig Wasser, immer mehr Menschen - Nestlé vor diesem Hintergrund die Lizenz zum Wasserpumpen zu erteilen, ist mehr als leichtsinnig.

Wir erinnern uns: ein historisches Bürgerbegehren hat Nestlés Pläne gestoppt und Hood River zum ersten Ort in den USA gemacht hat, in dem das kommerzielle Abfüllen von Trinkwasser künftig verboten ist.

Hier gehts zur Petition:

Erlauben Sie Nestlé nicht, mit einer Wasser-Abfüllfabrik das kostbare Trinkwasser Ihrer Bürgerinnen und Bürger zu privatisieren.

 

2016-09-16 10:55:00
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